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Literaturempfehlungen
Das Buch „Vererbung bei Tauben“ von Axel und Jana
Sell bietet die
Möglichkeit, sich anhand einfacher und gut illustrierter Beispiele mit den
Erbgesetzen vertraut zu machen. Es setzt kein Vorwissen voraus. Schon in den
ersten Kapiteln wird vermittelt, was die Mendel’schen Gesetze für den
Taubenzüchter bedeuten. Das wird nicht anhand theoretischer Erläuterungen
gezeigt, sondern ganz praktisch am Beispiel von Taubenfärbungen, die jedem
Taubenzüchter vertraut sind. Entstanden ist das Buch als ein gemeinsames Projekt
der Verfasser, Vater und Tochter, in dem versucht wurde, die Zusammenhänge so
einfach wie möglich darzustellen, ohne durch Auslassungen und Vereinfachungen
nach dem heutigen Stand des Wissens etwas falsch darzustellen.
Im Vorwort zum Buch „Vererbung bei Hühnern und Tauben“ aus
dem Jahr 1970 schreibt Friedrich Regenstein noch, dass die bisher bekannten
Fakten aus dem Vererbungsgeschehen bei Tauben bei weitem nicht ausreichen, ein
Buch zu füllen. Das war schon zur damaligen Zeit nicht richtig und so vermisste
man im Inhalt und im Literaturverzeichnis auch die gesamte englischsprachige
Literatur, die deutschsprachig in der im Eigenverlag erschienenen Broschüre
„Axel Sell, Vererbung bei Tauben“ aus dem Jahr 1980 erstmalig eingefangen wurde.
Aus heutiger Sicht kann man sagen, dass inzwischen durch Wissenschaftler wie W.F.
Hollander, nicht zuletzt aber auch durch genetisch interessierte Taubenzüchter
so viel an Fakten vorliegt, dass man diese nicht mehr alle in einem Buch
unterbringen kann. Man muss daher in einem Buch Schwerpunkte setzen. Der
Schwerpunkt liegt hier in einer gründlichen Einführung in die Vererbungslehre
mit vielen Beispielen aus der Praxis, wobei auf Symbole, die den ungeübten Leser
am Anfang eher verwirren, bewusst verzichtet wurde. Bei vielen der abgebildeten
Tiere handelt es sich um authentische Fotos von Eltern und Nachkommen aus der
Zucht der Verfasser. Varianten der Grundfärbungen, die Geschichte der
Entschlüsselung einzelner Erbfaktoren, z.B. die Kennfarbigkeit und die
Verzwergung von Taubenrassen, sind besonders intensiv und in dieser Form zum
Teil erstmalig dargestellt worden.
Andere Aspekte wie die Fragen von Koppelungen,
Korrelationen, bewusste Neuzüchtungen u.a. konnten kurz gestreift werden, weil
sie im Buch „Handbuch der Tauben Band I: Zucht und Vererbung“ schon sehr
gründlich aufgegriffen wurden. An den dort gegebenen Erklärungen sind keine
Abstriche zu machen. Die Ergebnisse der Zellforschung und die
molekulargenetischen Grundlagen der Vererbung findet man aus derselben Feder
ausführlich im Kapitel „Vererbung“ Band 1 der von Erich Müller herausgegebenen
Serie „Alles über Rassetauben“. Das weitere Buch „Tauben. Züchten mit
System“ ist in dieser Form ohnehin einzigartig, weil es sich dem Thema von
den praktischen Zuchtproblemen und von der Erscheinungsform von Varianten (z.B.
spalterbige Farbenschläge, silberne Varianten) her nähert, was dazu führt, dass
einzelne Erbfaktoren in verschiedenen Kapiteln angesprochen werden. Das
im Februar 2005 erschienene Buch „Taubenfärbungen“ kann als Ergänzung zu den
Büchern „Vererbung bei Tauben“ und „Zucht und Vererbung“ aufgefasst werden. Es
war ursprünglich als Anhang zur „Vererbung bei Tauben“ gedacht, hat aber
mit der Abbildung von mehr als 350 verschiedenen Farbenschlägen und mehr als 100
verschiedenen Rassen den Charakter einer Enzyklopädie, eines nach genetischen
Gesichtspunkten gegliederten umfangreichen Nachschlagewerkes angenommen, das
nicht nur die unterschiedlichen Variationen von Taubenfärbungen durch die
Kombination verschiedener Erbfaktoren zeigt, sondern auch der Identifizierung
und Einordnung von Farbenschlägen dient. Das Buch ist in den wesentlichen Teilen
dreisprachig, deutsch, englisch und französisch, was den internationalen
Gedankenaustausch über das weltweit verbreitete Hobby Taubenzucht erleichtern
wird.
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Axel und Jana Sell,
Vererbung bei Tauben, Verlag Oertel & Spörer, (28,00 Euro)
Das
Buch bietet die Möglichkeit, sich anhand einfacher und gut illustrierter
Beispiele mit den Erbgesetzen vertraut zu machen. Es setzt kein Vorwissen
voraus. Schon in den ersten Kapiteln wird vermittelt, was die Mendel’schen
Gesetze für den Taubenzüchter bedeuten. Das wird nicht anhand theoretischer
Erläuterungen gezeigt, sondern ganz praktisch am Beispiel von
Taubenfärbungen, die jedem Taubenzüchter vertraut sind. Entstanden ist das
Buch als ein gemeinsames Projekt der Verfasser, Vater und Tochter, in dem
versucht wurde, die Zusammenhänge so einfach wie möglich darzustellen, ohne
durch Auslassungen und Vereinfachungen nach dem heutigen Stand des Wissens
etwas falsch darzustellen. |
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Axel und Jana Sell,
Taubenfärbungen. Colourations in the Domestic Pigeon.
Les couleurs des pigeons, Verlag Oertel &
Spörer (39,00 Euro).
Dieses
Werk kann als Ergänzung zu den Büchern „Vererbung bei Tauben“ und „Zucht und
Vererbung“ aufgefasst werden. Es war ursprünglich als Anhang zu dem Buch
„Vererbung bei Tauben“ gedacht, hat aber mit der Abbildung von mehr als 350
verschiedenen Farbenschlägen und mehr als 100 verschiedenen Rassen den
Charakter einer Enzyklopädie, eines nach genetischen Gesichtspunkten
gegliederten umfangreichen Nachschlagewerkes angenommen, das nicht nur die
unterschiedlichen Variationen von Taubenfärbungen durch die Kombination
verschiedener Erbfaktoren zeigt, sondern auch der Identifizierung und
Einordnung von Farbenschlägen dient. Das Buch ist in den wesentlichen Teilen
dreisprachig, deutsch, englisch und französisch, was den internationalen
Gedankenaustausch über das weltweit verbreitete Hobby Taubenzucht
erleichtern wird. |
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Axel Sell, Tauben. Züchten mit System, Verlag Oertel & Spörer,
Reutlingen 1995, 246 Seiten. Format 15,2X21,4 cm, zahlreiche S/W und
Farbphotos.
In dem Buch wird ein Bogen von den Anfängen der
Taubenzucht über die Darstellung der systematischen Zuchtverfahren bis
hin zur Lösung konkreter Fragestellungen. Das beinhaltet die Zucht auf
Leistung, die Verbesserung des Rassetyps und einzelner Farbenschläge
durch zielgerichtete Kreuzungen. Die Zucht von spalterbigen
Ausstellungstieren und Letalfaktoren werden ebenfalls thematisiert.
Schwierigkeiten werden nicht nur aufgezeigt, es werden auch Wege zur Überwindung
gewiesen.
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Axel Sell, Breeding and Inheritance in Pigeons, Schober
Verlags-GmbH, Hengersberg 1994, 212 Seiten, Format 21,2X20,5 cm, zahlreiche
Farbphotos.
This
book is mainly written for the active pigeon breeder. It explains the most
important principles of heredity and demonstrates with simple examples how
these principles can be applied in various breeding programs. The great
range of colorations in the domestic pigeon always has fascinated
fanciers. The numerous colour photos and tables in the book will be a help
for the beginner and also for the advanced fancier to identify and
understand the interrelations of the many different colorations. Guidance
is given as to which coloration should be mated with each other, and how
new colorations can be created. Quantitative and population genetics
theory as well as performance problems are covered in other parts. Instead
of an abstract theoretical discussion the explanation of the basis genetic
rules is presented by typical examples from practice. The meaning and
consequence for practical breeding thus can very easily be understood.
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Axel
Sell, Handbuch der Tauben Band I: Zucht und Vererbung bei
Tauben, Schober Verlags-GmbH, 2. Aufl., Hengersberg 1994, 212 Seiten,
Format 21,2 X 20,5 cm, zahlreiche Farbphotos
Das Buch wendet sich an den aktiven Taubenzüchter.
Die wichtigsten Vererbungsgesetze werden anhand von Beispielen erläutert.
Genannt werden auch beispielhaft die Ergebnisse von Paarungen unter
Beteiligung vieler Erbanlagen. Das Handbuch bietet einen Überblick über
den aktuellen Stand der Genetik bei Rassetauben.
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| Die Pommersche Schaukappe
Monographie einer Taubenrasse

AXEL SELL |
Die Pommersche Schaukappe. Monographie einer
Taubenrasse, Traventhal 1983, 40 Seiten. Format 14,8X20,8 cm, eine im
Eigenverlag herausgegebene vervielfältigte Broschüre mit 14 SW-Fotos.
Die Broschüre behandelt den Ursprung der Rasse, die
Entwicklung des Standards, Standardfragen, gibt allgemeine Hinweise für
die Zucht, diskutiert die Entwicklung des Zuchtstandes im Laufe der Zeit,
stellt die Farbenschläge vor und gibt Hinweise für eine sinnvolle
Verpaarung der einzelnen Farbenschläge. Züchter der Vergangenheit werden
genannt und Tipps für die Ausstellungsvorbereitung gegeben. Eine
Literaturübersicht rundet die Schrift ab. |
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Alles über Rassetauben, Band 1 Entwicklung, Haltung,
Pflege, Vererbung und Zucht, Oertel& Spörer, Reutlingen 2000, 464
Seiten, Format 15,2 X 21,5 cm, 82 Farb- und 80 SW-Abbildungen.
Dieses ist der erste einer von Erich Müller unter Mitwirkung
zahlreicher Autoren herausgegebenen Reihe, die allgemeine, alle
Rassegruppen betreffende Fragen behandelt. Das Kapitel „Zucht“ und das
Kapitel „Vererbung“ stammen vom Inhaber dieser Homepage. Band 2 ist
den Formentauben, Band 3 den Huhn-, Warzentauben und Kröpfern, Band 4 den
Farbentauben, Band 5 den Trommel-, Struktur- und Mövchentauben und Band 6
den Tümmlertauben, Hochflugtauben und Spielflugtauben gewidmet.
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Genetics of Pigeons von Lester Paul Gibson in 2.
Auflage erschienen! (17.02.2006)
Club der Brünner-Kröpfer-Züchter
von 1910, Der Brünner-Kröpfer. Die Rasse des
Jahres 2001, hochglanz, 44 S. mit zahlreichen
Farbphotos.
Hein van Grouw, De Lachduif.
Een overzicht van herkomst,
historie, gedrag en vererving,
Alphen, NL, Maart 1999, 72 Seiten mit 28 Photos
von Mutationen und vielen Handzeichnungen sowie umfangreichem
Literaturverzeichnis, Gesamtauflage
300, holländisch.
Hein van
Grouw, Genetica bij Duiven,
Avicoltura, 3. Druck, April 2000, 160 S. mit vielen Zeichnungen,
holländisch.
Hein van Grouw und Jan de Jong, Genetica bij Duiven.
Modern Mendelisme en meer voor de duivenliefhebber, NBS Uitgave, AW
Surhuisterveen 2009 (Besprechung auf der Homepage 16.7.2009).
Hollander, W. F., Origins and Excursions in Pigeon
Genetics, Burrton 1983.
Hollander, W.F., and R.E. Gilbert, N.P.A. Information
Booklet no.1, Project on Genetics, National Pigeon Association, 1951,
reprinted 1971.
Quinn, J.W., The Pigeon Breeder's Notebook. An
introduction to pigeons science, published by the author, Ohio 1971.
Tierschutz beider Basel (Hrsg.), Die Strassen Taube, von
Prof. Daniel Haag Wackernagel, Basel, Juli 2001, 34 S., bebildert, siehe
Besprechungen.
Voß, Thomas, Die Zucht des Norwichkröpfers.
Vererbungsregeln als wichtigstes Hilfsmittel, Hamm 1995 (auch auf
niederländisch).
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